3. Juni 2008 Barcamp Bodensee Tag 2

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Ein klein wenig verspätet möchte ich nun noch über den vergangenen Sonntag, dem zweiten und letzten Tag des Barcamp Bodensee berichten. Der zweite Tag eines Barcamps verläuft, wie sich gezeigt hat, ein wenig freier und spontaner, was nicht unbedingt schlecht sein muss.

Kollektive Intelligenz

Session Kollektive Intelligenz

Die erste Session des Tages wurde von Dr. Heiner Wittmann gehalten, mit dem ich gleich schon am Freitag ein paar Worte wechseln durfte. Kollektive Intelligenz war natürlich ein schwieriges Thema, jeder hatte dazu so seine eigenen Vorstellungen. Da eine für alle zufriedenstellende Definitionen zu finden dürfte nicht so leicht sein. Die Diskussion drehte sich dann vorallem um Wikipedia. Und es wurde einige Kritik geübt. Einen wirkliche tollen Link gabs aber auch noch: glogopole.fr Dort wird die französische Parteienlandschaft anhand der Blogosphäre ausgewertet. Spannend.

Enterprise 2.0

Session Enterprise 2.0

Auch wenn ich selbst nicht aus dem Unternehmensbereich komme, so wollte ich dann doch wissen, was Martin Koser und Tobias Glawe in der Session über Enterprise 2.0 zu berichten hatten. Und das war so einiges. Sehr kompetent. Use cases waren interne Blogs beim CIA und Wikis in Banken. Die Diskussion während der Session drehte sich dann vor allem darum, welche Probleme bei der Einführung von Web 2.0 Technologien in Unternehmen auftreten und wie man diesen entgegentreten kann. Schwierigkeiten bereiten beispielsweise anfangs die Markup–Sprachen der Wikis oder wie lassen sich Mitarbeiter motivieren ihre Ergebnisse im Wiki zu veröffentlichen? Dennoch geht der Trend eindeutig von »document based collaboration« hin zu »content based collaboration«. Focus on content!

SEO

Stephan Sigloch stellte seine Kenntnisse und Erfahrungen anschließend in einer offenen Diskussionsrunde rund um das Thema Search Engine Optimization zur Verfügung. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde in der jeder seinen PageRank und das Top–Keyword nennen durfte, gab es hauptsächlich für Anfänger hilfreiche Tipps. Am zweiten Teil der Session konnte ich leider nicht teilnehmen, denn die Aufgabe der nächsten Stunde bestand für mich darin den Check–In des Barcamps zu besetzen.

Das ist übrigens ein wesentliches Merkmal eines Barcamps. Jeder Teilnehmer kann zum Gelingen der Veranstaltung beitragen. Ob als Vortragender, Sponsor, Diskussionsteilnehmer, Blogger, Aufpasser, Aufräumer, etc.

Fun in Webapplikationen

Die für mich letzte Session am Barcamp war ein wahrer Augenöffner! Wie bekomme ich Spass in eine Webapplikation? Will ich das überhaupt? Was hab ich davon? In der Diskussion unter anderem mit Robert Basic versuchten wir diesen Fragen nachzugehn. Der User soll ich wohl fühlen. Mit Spass kann ein Kaufreiz erzeugt werden. Mit lustigen Aktionen können User innerhalb einer Community aktiviert werden. Unter anderem wurden folgende Websites für spassig befunden:

Fazit

Nach dem langen Beitrag muss trotzdem kurz zusammenfassen. Was habe ich erlebt? Spannende Themen, interessante Menschen, tolle Location, prima Verpflegung, super Wetter. Nochmal großes Lob an den Gastgeber Oliver Gassner, der hier wirklich perfekte Organisationsarbeit geleistet hat!

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Der Beitrag wurde am Dienstag, den 3. Juni 2008 um 20:06 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemeines, Journal abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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